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Die "Wer mir ein Kind machen wollte" Seite:

Eines Tages hatte ich Post von einer Bausparkasse im Briefkasten. In dem netten Anschreiben gratulierte man mir zur Einschulung meines Kindes. Gleichzeitig bot man mir zu dieser Gelegenheit einen gaaanz tollen Bausparvertrag an, den ich für mein Kind abschließen sollte.

Recht überrascht schrieb ich an das Unternehmen einen Brief in dem ich darum bat, mein Kind und seine Mutter kennenlernen zu dürfen, da man dort wohl besser über meine familiären Verhältnisse informiert sei als ich es selber war.

Die Antwort der Bausparkasse kam prompt und war doch sehr enttäschend: ;-> Deren EDV-Leute hatten versehentlich die Datensätze der Leute ohne eingeschulte Kinder für die Werbeaktion selektiert... Dass das da keinem aufgefallen ist, schon allein von der Menge der versendeten Briefe hat mich zwar überrascht, aber was solls?


Das Interessanteste ist meiner Ansicht nach, daß dieser Laden auch versucht die Daten von Familienangehörigen zu speichern und zu Werbezwecken zu nutzen. Die müssen anscheinend ein gut ausgebautes "Spionagenetz" haben, um ihre Dateien zu füllen... Irgendwann kann man wahrscheinlich nicht mehr auf's Klo gehen, ohne dass einen die Schüssel gleich persönlich begrüßt und der Papierverbrauch direkt an einen Papierhersteller weitergeleitet wird, damit der einem ein "supergünstiges, einmaliges" Angebot zuschicken kann. Falls die gleich auf das "richtige" Papier drucken, kann man dann den Kauf von WC-Papier sparen. :)

Oh du schöne, neue elektronische Welt!


Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.
(Arthur Schopenhauer)

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