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Die "Woher ich meinen Spitznamen habe" Seite:

Es war einmal, vor langer, langer Zeit, daß sich in dem kleinen Städtchen nahe dem großen und undurchdringlichen Drahtzaun, der vor den bösen, bösen Russen schützen sollte (oder wie war das gleich nochmal?), folgende Geschichte zugetragen hatte:

In der fünften Klasse der "Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe des Werra-Meißner-Kreises" saß ein kleiner Junge der in seinem Drängen die techniche Welt zu entdecken, von einer bösen alten Frau zurückgehalten wurde. (Ohne die Englischkenntnisse könnte er heute aber wahrscheinlich nicht so problemlos im (ziemlich) Vereinigten Königreich von England, Schottland, Wales und Nordirland leben, also wird im Nachhinein noch Absolution erteilt, Frau D.-T.)

Er mußte ganz ruhig dasitzen und Englischunterricht über sich ergehen lassen. Eines Tages, im Herbst, befahl die alte, böse Frau, dass sich jeder Schüler und jede Schülerin einen englischen Namen für den Unterricht aussuchen müsse. Und so kam es, dass dem kleinen Jungen, als er endlich an der Reihe war, schon alle beliebten Namen vor den Nase weggeschnappt waren. Da der kleine Junge sehr ökonomisch dachte, suchte er sich dann einen kurzen Namen aus. Er wollte in diesem albernen Spiel Bob genannt werden.

Es trug sich im folgenden so zu, daß nicht nur alle Mitschüler Bob zu ihm sagten, sondern auch ein Lehrer sich am Ende eines Halbjahres ersteinmal erkundigen mußte:"Sach ma' Bob, wie heißt Du'n eigentlich? In der Notenliste gibt es nämlich einen Bernd, einen Christian und einen Michael Schäfer. Wo muß ich Deine Note hinschreiben?"

Das ist die Geschichte vom kleinen Jungen, der durch seine Unvorsichtigkeit seinen richtigen Namen verlor und fortan mit einem anderen Namen leben mußte. Der kleine Junge wuchs aber heran und fand sich mit diesem schweren Schicksal ab, weil er feststellte, daß dieser Name auch einen großen Vorteil hatte: Im der großen weiten Welt, in die der größere Junge dann mal auszog, schaffte es (fast) keiner "Bernd" richtig auszusprechen (mal klang es wie "Böhnd", mal wie "Bern"), während "Bob" allen leicht über die Lippen ging. Und so lebt der inzwischen doch recht große Junge doch sehr zufrieden mit seinen Namen. Und wenn er nicht gestorben ist, wird er vielleicht auch noch mal sinnvolle Sachen in seine W3-Seiten schreiben...


We live in a society exquisitely dependeing on science and technology, in which hardly anyone knows anything about science and technology.
(Carl Sagan)

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